Bistum Aachen - Bischöfliches Generalvikriat - Hauptabteilung Pastoral / Schule / Bildung - Bischofs-Preis 'ausgezeichnet'
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Preisträger 2011: Seniorendienste St. Gereon

 
 
 
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Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff hat am 27. Januar 2012 die Hückelhovener Einrichtung „Seniorendienste St. Gereon“ mit dem Bischofspreis „ausgezeichnet“ gewürdigt. Mussinghoff und die Mitglieder des "Großen Runde Tisches" haben die Seniorendienste St. Gereon einstimmig als Preisträger ausgewählt. Die Einrichtung setzt sich engagiert für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Sie passt die Arbeitsbedingungen an die Kompetenzen der älteren Mitarbeiter an und organisiert den Wissenstransfers zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern. Sie bietet ihnen Qualifizierungen und nicht zuletzt ein betriebliches Gesundheitsmanagement an. In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen allein 13 Männer und 32 Frauen im Alter über 50 Jahren integriert. Entlassungen in dieser Altersgruppe gab es im selben Zeitraum keine.

Stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überreichte Bischof Heinrich Mussinghoff die Auszeichnung an Geschäftsführer Bernd Bogert, den zukünftigen Aufsichtsrat Jürgen Scholz und Manuela Gabrecht von der Mitarbeitervertretung. Der Aachener Bischof lobte in seiner Laudatio besonders, dass die Seniorendienste St. Gereon die Herausforderung des demografischen Wandels annehmen. Mussinghoff: „Sie arbeiten gemeinsam an einer guten Zukunft Ihres Unternehmens. Von Ihrem Engagement können andere Unternehmen und auch Einrichtungen und Dienste der Kirche lernen“.

Preisträger 2009: Smurfit Kappa

 

 
 
 
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Ganz in den Sinn der Enzyklika „Caritas in veritate“ von Papst Benedikt XVI. – „das zu schützende Kapital ist der Mensch“ – stellte Bischof Heinrich Mussinghoff die Preisverleihung „ausgezeichnet 2009“. Für ihre Initiative, gering qualifizierte Angestellte bis zum Facharbeiterbrief fortzubilden, erhielt das Jülicher Unternehmen "Smurfit Kappa“ diese Auszeichnung, die zum vierten Mal vergeben wurde. Gerade Menschen mit einer geringen Qualifikation seien am ehesten von Entlassungen in Krisenfällen betroffen, so der Bischof in der Feierstunde in Jülich. Und das, obwohl sie oft lange Jahre in den Firmen gute Arbeit geleistet hätten. In die Arbeitslosigkeit geworfen gelten sie als schwer vermittelbar. „Das Konzept von 'Smurfit Kappa' bietet Zukunft und gibt Menschen Hoffnung gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten,“ betonte Bischof Mussinghoff.

Auf Anregung eines Kölner Berufsschullehrers hat sich 2006 das Unternehmen entschieden, zunächst für die eigenen Mitarbeiter eine Qualifizierung anzubieten. Geschäftsführer Klaus Burckhardt war vom Ergebnis so überzeugt, dass er auch andere Firmen dafür begeistern konnte. Inzwischen ist das Konzept weiterentwickelt worden. In Wochenend-Lehrgängen, die sich über vier Jahre erstrecken, können sich bei "Smurfit Kappa" die Facharbeiter zu Meistern ausbilden lassen. „Das ist natürlich nicht ganz selbstlos“, räumt Burckhardt ein. Die Anforderungen in der Industrie würden größer, die Maschinen schneller, die Arbeitsvorgänge komplexer. Eine Qualifizierung der Mitarbeiter kommt so auch dem Unternehmen zugute. Klaus Burckhardt dankte für die Auszeichnung und versicherte für sein Unternehmen "Smurfit Kappa", dem sozialen Engagement auch künftig verpflichtet zu bleiben.

Preisträger 2007: gypsilon

 
 
 

Preisträger 2007: Firma gypsilon und Pascal's Zwerge

 
 
 

Der Preis "ausgezeichnet 2007" geht an die Firma gypsilon, weil sie sich in besonderer Weise dafür einsetzt, dass Männer und Frauen, Väter und Mütter Berufstätigkeit und Familienarbeit miteinander vereinbaren könnten. Die Firma bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Kinder ab einem Lebensalter von einem halben Jahr in der im Haus betriebenen Kindertagesstätte „Pascals Zwerge“ zur Betreuung abzugeben und damit im Berufsleben zu bleiben. Daneben gibt es unterschiedlichste Teilzeitarbeitsmöglichkeiten und die Möglichkeit, Arbeiten mittels Fernarbeitsplätzen auch von zu Hause aus zu erledigen.

Einen Sonderpreis erhält die Firma ACCOM. Die Unternehmenskultur bei der ACCOM GmbH zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus, dass die Arbeitszeit flexibel gestaltet werden kann, wenn es die Kinderbetreuung erfordert und Kinder, wenn ihre Betreuung einmal nicht gesichert ist, in den Betrieb mitgebracht werden können.

Preisträger 2005: Picco Bella

Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff hat den von ihm ausgelobten Preis „ausgezeichnet“ am 24. November 2005 an die Aachener gemeinnützige Firma PICCO BELLA verleihen. Mit der Verleihung dieses Preises, die jetzt zum zweiten Mal stattfindet, werden Unternehmen gewürdigt , die langzeitarbeitslosen ausländischen Mitbürgern/innen einen Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglichen.

Die gemeinnützige PICCO BELLA GmbH wurde vor 15 Jahren von Frauen gegründet, um benachteiligten Frauen durch Qualifizierung im Arbeitsprozess auf den Gebieten Gebäude- und Textilreinigung eine berufliche Perspektive zu geben.

Preisträger 2003: Michael Knauff

 
 
 
Bischof Mussinghoff mit Preisträgerehepaar
 
 
 

Für seine Bereitschaft, einem behinderten und von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen eine neue Chance in der Arbeitswelt zu geben, hat Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff jetzt erstmalig den von ihm ausgelobten Preis „ausgezeichnet“ an den Stolberger Unternehmer Michael Knauff verliehen. Bei der Preisverleihung am Dienstag in den Räumen seiner Firma „MCA – Gesellschaft für Kommunikationslösungen“ würdigte der Bischof Michael Knauff als einen Unternehmer, dessen soziale Einstellung Teil seiner Unternehmensphilosophie sei und auch in anderen Bereichen ihren Ausdruck finde. Als Preis überreichte der Bischof ein Bild des
51-jährigen Künstlers Konrad Mario Lukas aus Reutlingen mit der Darstellung eines Computers. Seit 1999 gehört Lukas der Künstlergruppe „Atelier Halle 016“ der Gustav Werner Stiftung an.

 
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