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Bischofspreis 'ausgezeichnet'
 
 
 

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Verleihung des Bischofspreises „ausgezeichnet”

In diesem Jahr wird der Preis „ausgezeichnet” des Bischofs von Aachen zum fünften Mal verliehen Mehr

 
 
St. Gereon

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Aachener Bischof verleiht Bischofspreis „ausgezeichnet“

Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff hat am 27. Januar 2012 die Hückelhovener Einrichtung „Seniorendienste St. Gereon“ mit dem Bischofspreis „ausgezeichnet“ gewürdigt.

Für den Preis konnten sich kleine und mittlere Firmen in der Wirtschaftsregion Aachen bewerben, die den demografischen Wandel schon heute aktiv gestalten und sich in diesem Rahmen vor allem für ältere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen engagieren.

Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff und die Mitglieder des "Großen Runde Tisches" haben die Seniorendienste St. Gereon einstimmig als Preisträger ausgewählt. Die Einrichtung setzt sich engagiert für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Sie passt die Arbeitsbedingungen an die Kompetenzen der älteren Mitarbeiter an und organisiert den Wissenstransfers zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern. Sie bietet ihnen Qualifizierungen und nicht zuletzt ein betriebliches Gesundheitsmanagement an. In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen allein 13 Männer und 32 Frauen im Alter über 50 Jahren integriert. Entlassungen in dieser Altersgruppe gab es im selben Zeitraum keine.

Stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überreichte Bischof Heinrich Mussinghoff die Auszeichnung an Geschäftsführer Bernd Bogert, den zukünftigen Aufsichtsrat Jürgen Scholz und Manuela Gabrecht von der Mitarbeitervertretung. Der Aachener Bischof lobte in seiner Laudatio besonders, dass die Seniorendienste St. Gereon die Herausforderung des demografischen Wandels annehmen. Mussinghoff: „Sie arbeiten gemeinsam an einer guten Zukunft Ihres Unternehmens. Von Ihrem Engagement können andere Unternehmen und auch Einrichtungen und Dienste der Kirche lernen“.

Geschäftsführer Bernd Bogert betonte, dass der Bischofspreis seinen mehr als 250 Mitarbeitern gebühre. Bogert: „Jeder hat an seiner Stelle, mit seinem Können, mit seinen Möglichkeiten und seinem Engagement dafür gesorgt, dass wir einen ‚ausgezeichneten Arbeitsplatz’ haben. Ein Arbeitsplatz, in dem jeder Mitarbeiter respektiert wird und Anerkennung für seine Arbeit bekommt und in dem insbesondere die erfahrenen, älteren Mitarbeiter Perspektiven finden.“ Die 60-jährige Altenpflegerin Eva Stein-Schommer stimmte dem voll und ganz zu. Um den körperlich anstrengenden Dienst leisten zu können, böten die Seniorendienste für die Mitarbeiter Gesundheitskurse zum geistigen und körperlichen Wohlbefinden an. Eva Stein-Schommer hofft, dass sie die nächsten fünf Jahre „gesundheitlich so gut drauf ist, dass sie bis zur Rente mit 65 noch arbeiten kann.“

Mit Grußworten gratulierten Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, der Bürgermeister von Linnich, Wolfgang Witkopp, und der stellvertretende Bürgermeister von Hückelhoven, Dieter Geitner sowie Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, den Seniorendiensten St. Gereon für die Auszeichnung.

 

Der "Große Runde Tisch des Bischofs von Aachen" ist eine Initiative des Aachener Bischofs mit Unternehmerverbänden, Kammern, der Agentur für Arbeit, Gewerkschaften und der
evangelischen Kirche in der Wirtschaftsregion Aachen. Der Preis „ausgezeichnet“ wird von Bischof Mussinghoff in Zusammenarbeit mit dem „Großen Runden Tisches des Bischofs von Aachen“ seit 2003 alle zwei Jahre für ein besonderes soziales unternehmerisches Engagement verliehen. 2003 wurde der Preis vergeben für das Engagement zur Integration von Behinderten, 2005 für die Integration von langzeitarbeitslosen ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in den ersten Arbeitsmarkt, 2007 für die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familienarbeit und 2009 für die Förderung gering qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. (iba/Na 17)


Von Franz Kretschmann

Veröffentlicht am 08.08.2013

 
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